
![]() Beim ersten Mal und bei allen weiteren Schwimmkursen benötigen wir das folgende- Ärztliche Bestätigung: eine Bestätigung des Hausarztes, dass das Kind keine Nervensystem-, Bewegungsorgans- oder Kreislauferkrankungen hat, die es beim Schwimmen behindern könnten. - Wegwerfschwimmwindel /ist in DM-Drogeriemärkten erhältlich/. - Badetuch, es ist außerdem praktisch auch noch eine Baumwollwindel für das Baby mitzubringen, worauf man es legen kann, wenn das Badetuch bereits nass ist. - Körperlotion, wenn die Haut zum Austrocknen neigt. - Schwimmschuhe, Sandalen, wenn das Kind bereits läuft, um das Ausrutschen zu verhindern. - Trinken, denn nach dem Schwimmen wird das Kind ganz bestimmt Durst haben. - Bei den ersten Anlässen, sollte man ein Wasserspielzeug aus der Badewanne des Babys auswählen, und dies auch mitbringen. - Badeausrüstung für die Eltern ( Badeschuhe, Badetuch, Badeanzug) Über das BabyschwimmenFür Babys bedeutet Wasser eine befreiende Umgebung, ein Element in dem sie plötzlich viel stärker werden können. Durch das gemeinsame Erleben und dem intensiven Körperkontakt wird die innige Beziehung zwischen Baby und Eltern gefördert. Das „Babyschwimmen“ wird immer moderner, man beschäftigt sich an immer mehr Stränden, Schwimmbädern mit Babys, Kleinkindern. Im Laufe der Wasserübungen erhöht sich nicht nur ihre Tauchfähigkeit, sie können immer länger unter Wasser bleiben, sondern auch ihre „Fitness“ ändert sich, denn die Bewegung im Wasser lässt nicht nur ihre Muskeln, sondern auch ihr Kreislaufsystem arbeiten. Generell kann behauptet werden, dass Säuglingsschwimmer gegenüber ihren Altersgenossen über eine bessere Abwehrkraft verfügen, sie zeichnet eine bessere situative Anpassung, größere Selbstsicherheit und Selbständigkeit aus, weiterhin erlernen sie bestimmte Bewegungen schneller und stabiler auszuführen. Ihre Lernfähigkeit, ihre Fähigkeit zur Konzentration und Koordination wird gefördert. Das Einfügen in eine Gruppe ist immer eine wichtige Erfahrung für Kinder. Solche Kinder, die verhältnismäßig früh Teil einer Gemeinschaft werden, sind kontaktfreundlicher, und bewegen sich selbstsicherer in Gruppen. Babys haben in ihren ersten Lebensmonaten nicht viel Möglichkeit zur Bewegung, ihre Muskulatur, ihre Knochen und ihre Bewegungskoordination ist noch nicht ausgereift. Im Wasser allerdings ändert sich dies schlagartig. Die Auftriebskraft des Wassers ermöglicht, dass sich Babys viel freier bewegen können. Für sie ist diese große Bewegungsfreiheit im Wasser, ohne die lästige Schwerkraft, ein wahres Vergnügen. Und für uns ist es eine riesige Freude, ihre fröhlichen und glücklichen Gesichter unter Wasser zu sehen! Wozu ist Babyschwimmen gut?"Es gibt viele Arten das Geheimnis des Wassers kennenzulernen. Schwimmen ist eine davon. Wir werden aus Wasser geboren, und bestehen auch zum größten Teil aus Wasser. Wasser enthüllt sich nicht, und es hat keine Geheimnisse; das Wasser selbst ist das Mysterium.“ (Dr. Balázs Zoltán) Regelmäßig durchgeführtes Babyschwimmen hat einen positiven Effekt auf die körperliche, motorische und psychische Entwicklung ihres Kindes; das Herz-Kreislaufsystem, die Lungenfunktion und die Muskulatur werden positiv gefördert. Die psychische Entwicklung des Kindes entwickelt sich positiv, denn das Eltern-Kind Verhältnis wird frühzeitig gestärkt. Die soziale Entwicklung und auch das Verhalten des Kindes kann durch die Anpassung und den Respekt in einer neuen Umgebung, vorteilhaft beeinflusst werden. Der Gleichgewichtssinn, die Bewegungsfähigkeit und die Geschicklichkeit ihres Kindes werden geschult. Da sich das Kind in der frühen Phase seiner Entwicklung auf dem Trockenen noch nicht so gut bewegen kann, bedeutet Wasser für sie eine ideale Umgebung. Das regelmäßige Babyschwimmen kann allerdings auch noch weitere, positive Auswirkungen mit sich bringen:
Ziele des BabyschwimmensDas allgemeine Ziel des Babyschwimmens ist die Entwicklung der speziellen Motorik, die emotionale Stärkung zwischen Eltern und Kind, die Verbesserung des sozialen Verhaltens und die psychische - physische Entwicklung des Kindes. Babyschwimmen ist kein Leistungssport, und nicht das sofortige Erlernen des Schwimmens selbst ist das Ziel. Im Vordergrund steht immer der Spaß, gemeinsam mit der Mutter und/oder Vater Zeit zu verbringen. Während des Schwimmens können Eltern und Kinder wichtige gemeinsame Erfahrungen bezüglich der Kommunikation, des Vertrauens und des liebevollen Kontaktes miteinander, sammeln. Ab wann hat das Babyschwimmen einen Sinn?Das Babyschwimmen wird ab dem 3. Monate bis zum 3. Lebensjahr empfohlen. Die Kurse des Babyschwimmens können ab dem 3. Monat oder ab einem Körpergewicht von 5 kg besucht werden. Babys können entsprechend ihrer Altersgruppe im spielerischen Rahmen "schwimmen". Ab dem 3. Monat. Das Alter von 3 Monaten ist aus dem Grund ein Kriterium, weil das Kind die Kombinationsimpfung (DiPerTe) erhalten muss. Danach kann behauptet werden, dass das Baby immunkräftig genug ist, um es ins Schwimmbad zum Babyschwimmen mitzunehmen. Bezüglich des Beginnzeitpunktes des Babyschwimmens gibt es sehr verschiedene Ansichtspunkte. Es ist allerdings bewiesen, dass die im ersten Lebensjahr begonnen Schwimmübungen am effektivsten sind. Bis zum Ende der ersten Wochen ist der Nabel des Babys abgeheilt. Vor diesem Zeitpunkt sollte man wegen der Gefahr einer Nabelentzündung auf keinen Fall mit dem „Babyschwimmen“ beginnen! Wenn sich das Baby bereits mit einfacher Mimik versucht mitzuteilen, und es auf akustische Reize mit heftigen Bewegungen reagiert oder bereits versucht den Kopf anzuheben, dann können die ersten Versuche im Wasser, zu Hause, in der Badewanne beginnen. Es gibt einige Vorbereitungstechniken: mit dem Streicheln, Massagehandgriffen kann das Wohlgefühl des Babys noch verbessert werden. Das gemeinsame Plantschen mit den Eltern ist für das Baby am schönsten. Man sollte das Kind in einer großen Wanne eng am Körper halten, umarmen, damit es sich in Sicherheit und behaglich fühlt. Am besten ist es, wenn es in unserem Schoß sitzt. Für Väter ist das gemeinsame Baden mit dem Nachwuchs ein besonderes Erlebnis. Die vielen Berührungen und Streicheln führen zu einer intensiven und liebevollen Vater-Kind Beziehung. Die ersten „Schwimmbewegungen“ des Babys sind bereits zu Hause in der Wanne zu beobachten, die sowohl im Wasser, als auch auf dem Trockenen mit entsprechender Kopfhaltung hervorgerufen werden können. Diese sind auch im fötalen Leben funktionierende elementare Bewegungsmuster. Wenn man das Gesicht des auf dem Bauch liegenden Babys im Wasser anhebt, dann zeigen die Gliedmaße an Schwimmen erinnernde Bewegungen, was mit dem Unterwassertauchen des Kopfes zu einem geordneten Bewegungsablauf wird, gleichzeitig mit dem Öffnen der Augen und der Ausatmung von Luft. Typisch bei den ersten reflexartigen Bewegungen ist die Bewegung der Beine. Dies ähnelt meist dem Fahrradfahren oder dem „Froschschwimmen“. In den ersten Monaten ist die Bewegungsfähigkeit der Beine noch größer, als der der Arme. Warum empfehlen wir die Stoller Methode?Diese erfolgt im spielerischen Rahmen, und wird durch Reime als Vorbereitung für den Kindergarten unterstützt! Unser Ziel ist es, dass das Kind den Kurs angstfrei und fröhlich erlebt. Der Atemschutzreflex, rhythmische AtmungDie reflexartige Einstellung der Atmung ist ein angeborener Reflex, bei dem das Wesentliche ist, dass beim ersten Kontakt von Nase oder Mund mit dem Wasser die Atmung reflexartig blockiert wird, und Luft wird aus der Nase geblasen (Bläschen sind zu sehen). Dadurch wird verhindert, dass Babys Wasser schlucken, und so sind auch schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit vermeidbar. Viele meinen, dass Babys ohne Gefahr tauchen können. Dies stimmt nicht ganz, denn es kann vorkommen, dass das Baby Wasser schluckt, was dann in die Lunge gelangt, denn der oben benannte Reflex bietet keinen Schutz gegen Verschlucken. Dieser Reflex verschwindet allerdings nach 4-6 Monaten. Danach kann man das bewusste Anhalten des Atmens lehren. Kinder müssen während des Schwimmens, wenn der Atemschutzreflex nicht mehr funktioniert und das bewusste Anhalten des Atems übernommen wird, über ihre Nase Luft holen. Das Kind wird ruhig, rhythmisch Luft nehmen, genauso wie auf dem Trockenen. Die Geschwindigkeit der Atmung hängt von der Intensität der Bewegung, der Wassertemperatur, der Spannung, Motivation und dem Temperament des Kindes ab. Nur im Kindergartenalter ist das Kind fähig die bei den einzelnen Schwimmarten nötigen Atmungstechniken bewusst anzuwenden. Ab diesem Alter kann man mit dem systematischen Schwimmunterricht beginnen. Vorherige ärztliche UntersuchungDie Bedingung des ersten Besuches des Schwimmbades ist die Untersuchung durch einen Kinderarzt. Man muss akute oder chronische Erkrankungen (wie z.B. Harnwegs- oder Nierenerkrankungen, Pilzinfektionen) ausschließen! In den ersten Wochen des Schwimmens sollten keine Impfungen stattfinden. Impfungen bedeuten eine Belastung für den kleinen Körper, und dies muss durch sportliche Anstrengung nicht noch weiter erhöht werden. Im Falle von Impfungen sollte das Schwimmen für einige Tage eingestellt werden. Ratschläge an die ElternMan sollte nie alleine mit dem Baby das Schwimmen beginnen! Es existieren mehrere Programme heutzutage in Ungarn, wo sich geschulte Lehrer mit Familien beschäftigen. Man sollte sich vertrauensvoll an die entsprechend geschulten Fachleute wenden, und sich einer sympathischen Gruppe anschließen. Die im Säuglingsalter gesammelten Erfahrungen wirken sich auf unser ganzes Leben aus. Die unangenehmen Erlebnisse bleiben zwar keine bewussten Erinnerungen, aber sie können im Unterbewusstsein gespeichert werden. Wenn das Kind eine unangenehme Erfahrung, Erlebnis im frühen Kinderalter mehrmals erlebt hat, dann können diese Erlebnisse in jungen Jahren oder im Erwachsenenalter zum Grund unserer Ängste werden. Wenn das Kind allerdings in einer liebevollen und gesunden Umgebung aufwächst, dann erschaffen wir bereits die Basis einer positiven Lebenseinstellung.
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